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CEN Fun Factor MT2 Erfahrungsbericht
von Plapperkatze am 18.Mai 2007 um 14:31
Vor etwa 3 Wochen habe ich beim Online-Auktionshaus einen CEN Monstertruck ersteigert. Das Ding hat so weit ich weiß etwa 200€ neu gekostet, ich bekam es für 130€, laut Auktionstext "neuwertig, top". Der Beginn einer Leidensgeschichte, die bisher kein Ende gefunden hat... ^^



zur Auktion
Das Teil kam ohne geringste sichtbare Gebrauchsspuren bei mir an, ich habe wirklich selten einen so sauberen Truck gesehen. Der Absender hatte die Räder abmontiert und beigelegt, was die ersten Probleme mit sich brachte:

2 der Achsstifte kullerten im Karton umeinander, den anderen beiden war wohl beim Transport die Flucht aus dem Karton geglückt. Ich zersägte eine alte Motorwelle, die zufällig da war, um die Stifte zu ersetzen. Das hat sich bewährt, ich hatte bisher noch keine Probleme damit.

Beim ersten Test die nächste Enttäuschung: das Hauptzahnrad drehte frei auf der Antriebswelle. Ein Stift durch die Welle war zwar da, das Zahnrad aber soweit verschoben, dass der Stift nicht in die Vertiefung greifen konnte.

Also etwas gefrustet wieder nach Hause und das Stiftchen mit 2 Komponenten-Bapp ins Zahnrad eingeklebt. Tags darauf gelangen immerhin einige Meter Fahrt, bis das Problem erneut auftrat. Wieder nach Haus, mehr Bapp.

Beim nächsten Test zusammen mit einem Bekannten stellte sich die Fernbedienung als lumpig heraus. Kaum 20m Abstand und das Gefährt reagierte nicht mehr und düste mit Vollgas davon (Failsafe sprang auch nicht an, dazu hätte ich evtl die Funke ausschalten müssen, wozu ich viel zu perplex war). Resultat: Differenzialausgang vorne links gebrochen, das Hauptzahnrad wieder lose.

Ich bestellte ein Paar neue Differenzialausgänge (11.80€, Lieferzeit 4 Tage) und klebte (yeah, wieder der 2-Komponenten-Bapp) das gebrochene Teil in eine Aluhülse ein. An das Hauptzahnrad wurde zusätzlich eine passende Scheibe zur Sicherung (man ahnt es:) geklebt. Kaum zu glauben, aber seitdem hält es.



Weiterhin wurde die 27MHz Funke durch meine bereits vorhandene 40MHz ersetzt.

Weiter gehts..

Das nächste Fahrvergnügen fand zusammen mit Toyy und seinem Himoto Viper MT in der Sandgrube statt. Ein bisschen hüpfen und staubaufwirbeln später wurde es dem Differentialausgang hinten links dann wohl doch zu bunt, und er brach auf freier Strecke, was an der Hinterachse zusätzlich dazu führt, dass der dazugehörige Antriebsknochen davonflog. Wie durch ein Wunder ward er aber wiedergefunden, so dass der Schaden mit dem 2ten Diff-Ausgang behoben werden konnte.

Und dann..

fand gestern in einem Waldstück ein wahres Massaker statt
Nach 2-3 kleinen Hopsern verabschiedete sich der 3tte Diff-Ausgang, so dass ich von den 4 Originalteilen nun erfolgreich 3 zerdeppert habe. Ich bin sicher, der letzte macht es auch nicht mehr lang. Inzwischen schon stoisch und routiniert ersetzte ich ihn durch meinen selbstgeklebten, und der Spass konnte weitergehen.

Keine Tankfüllung später brach bei einer Dachlandung die hintere Befestigung der Karosserie (also das Plastikteil, an dem diese 2 Säulen dran sind, die die Lexan-Karosserie stützen). Wundern tat mich das nicht, denn diese Dinger sind quasi wie Sollbruchstellen konstruiert (danke, CEN) und ich fragte mich schon von Anfang an, wann sie sich verabschieden würden. Ich werde da keine Original-Ersatzteile verbauen, sondern mir eine stabilere Eigenbaulösung ausdenken.



Während Toyy seine Viper mal eben 1,5m weit hupfen liess, oder ihr einen Meter freien Fall zumutete, fuhr ich sehr zaghaft noch ein wenig gegen Bäume (die Toyy geschickt umrundete) und über kleine Hügelchen. Ich zweifelte schon an meiner Fahrtauglichkeit, bis ich ihm mein Auto zu fahren gab, er prompt an 1-2 Bäumen hängenblieb und bei einem Sprung (bei dem seine Viper vorher jedesmal sauber gelandet war), die Kiste unsanft aufs Dach legte. Dabei verlor ein Stoßdämpfer die Verbindung zur Achse (liess sich aber wieder hinschrauben).

Resumée

Wer Spass daran hat, verlorene Teile einzusammeln, lustige Bastelnachmittage zu verbringen und natürlich mit 2-Komponenten-Bapp zu arbeiten, für den ist dieses Auto uneingeschränkt zu empfehlen. Ersatzteile sind problemlos für viel Geld zu bekommen, wie lange sie halten, kann ich noch nicht sicher sagen.

Die Karrosserie ist so gebohrt, dass vorne 3cm fehlen, die sie hinten zu lang ist. Da der Schwerpunkt sehr weit hinten liegt, kann man bei Sprüngen sein blaues Wunder erleben, und bleibt häufig an der hinten überstehenden Lexan-Karosse hängen.

Trotz der grobstolligen Reifen ist die Lenkfähigkeit bei höheren Geschwindigkeiten stark eingeschränkt, in Wäldern bleibt man mit ziemlicher Sicherheit irgendwann an einem Baumstamm hängen. Das Fahr- und Flugverhalten ist, nett gesagt, gewöhnungsbedürftig.

Ich habe als Vergleich nur Toyy´s Himoto MT (Händlerzitat: "das ist Noname und taugt nix") der ein entschieden gutmütigeres Verhalten zeigt, gut steuerbar bleibt, beim Hüpfen gut ausbalanciert meist wieder auf seinen Rädern landet und auch Crashs recht gut wegsteckt.

Da mein CEN MT2 ein Markenfahrzeug ist, bekommt man Ersatzteile halbwegs einfach.. was aber auch wirklich bitter notwendig ist. Will man nicht unterstellen, CEN hätte da Sollbruchstellen eingebaut, muss man zu dem Schluss kommen, dass das Fahrzeug nicht ausgereift ist.

Was wirklich gut zu sein scheint, ist der Motor. Springt meistens sofort an, verbrennt sauber, hat Kraft und geht meistens nicht mal aus, wenn die Karre auf dem Dach liegt. Weiterhin ist die Chassis recht robust aufgebaut, da sollte so schnell nix kaputt gehen.

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich irgendwann die gröbsten Konstruktionsfehler behoben haben werde, ausserdem mag ich das Ding, weil es eben "meines" ist. Empfehlen würde ich den Karren aber niemandem. Dass er nicht in der Klasse getunter Savages mithalten kann, ist völlig ok, aber selbst beim Vergleich mit einem Noname-Produkt zieht der CEN FF MT2 den kürzeren, sowohl was Verarbeitungsqualität als auch Fahrverhalten angeht.

Noch ein paar Bilder:









Bisherige Kosten:
1x 140,00€ Fahrzeug und Versand
2x  11,80€ Differentialausgänge (je 2)
----------
163,60€
+ diverser Kleinkram
+ viel Zeit (für Reparaturen, nicht zum Fahren).


UPDATE am 19.05.07

Den gebrochenen Karosseriehalter habe ich nun mit einer mittig angebrachten Schraube wahrscheinlich stabiler befestigt, als die 2 lapprigen Plastikösen, die ursprünglich dran waren (siehe das Bild weiter oben) es je sein konnten.

Heute war ich wieder mit Toyy in der Sandgrube unterwegs, und durfte die Erfahrung sammeln, dass Monstertrucks als Wasserfahrzeuge ziemlich ungeeignet sind.

Zuerst brach natürlich der 4tte Original-Differenzialausgang, noch bevor der Motor überhaupt richtig warmgelaufen war. Ich habe aber die bestellten Ersatzteile noch nicht, deshalb musste ich eben mit nur 3 angetriebenen Rädern fahren. Das fahren gestaltete sich etwas schwierig, etwa, wie wenn man mit einem Auto mit Heckantrieb auf Glatteis unterwegs ist. Das Gerät bricht ständig zur Seite aus und man muss ständig korrekturlenken.

Musste ich aber gar nicht so lange, weil mir bald darauf der Karren in einer ziemlich tiefen Pfütze absoff. Brumm-brumm-gluck.. dann Stille. Die nächste Zeit verbrachte ich damit, die Elektronik zu trocknen und das Wasser aus dem Vergaser abzupumpen. Vom vielen Seilzugstarten habe ich nun 3 Blasen an den Fingern, aber wenigstens sprang die Kiste am Ende wieder ordentlich an.

Naja, immerhin kann CEN da zur Abwechslung mal nichts dafür. Ich hatte die Kiste inzwischen auf den klangvollen Namen "Nitrocat" getauft (cat wie in kitekat gesprochen) und die mögen ja schliesslich auch kein Wasser. Hätte ich mir denken können.

Mal sehen was als nächstes so passiert bzw. kaputtgeht. Bald geht es weiter mit den Abenteuern von mir und der Nitrocat.


UPDATE am 21.05.07

ich hatte CEN eine email wegen den gebrochenen diff-ausgängen geschrieben, und erhielt heute folgende antwort (ausschnitt):
Die Differentialausgänge 613212 wurden durch diese verstärkte Version ersetzt da bei den Fahrzeugen mit NX-18 Motor diese benötigt werden. Diese verstärkten Differentialausgänge werden Sie vermutlich nicht noch einmal benötigen.

das ist doch immerhin etwas, auch wenn es nicht gerade für CEN spricht, dass sie solchen klumpatsch auf den markt werfen, und man hinterher (für teuer göld) nachbessern darf.

ich habe heute die karosserie tiefer gelegt und nach vorne versetzt, was man zwar auf dem bild nicht so deutlich erkennt, aber voll eingefedert sind die räder nun beinahe höher als die karosserie:






UPDATE am 28.05.07

Freitag und Sonntag habe ich wieder das Nitrocat Gassi geführt. Entgegen meinen Erwartungen (und zu meiner Freude) ging diesmal nur wenig kaputt, obwohl der Karren schon etwas härter gefahren wurde. Meine Reparatur des Karosseriehalters stellte sich als noch nicht ganz zufriedenstellend heraus, die zentrale Schraube lockerte sich immer wieder. Der hintere linke Stossdämpfer, der sich schon einmal von der Achse gelöst hatte, ging abermals ab, ich werde ihn wohl mit etwas Bapp in das Gewinde einkleben. 3ttes Problem stellten die Reifen dar, die immer mal wieder von den Felgen herunterschlüpften, was aber auch mit ein wenig Aufwand (und Bapp) zu beseitigen sein sollte.

Ansonsten wurden auch einige Hopser aus etwa 1m Höhe klaglos hingenommen, auch einige Dachlandungen und einen etwas brutalerer "Unfall" (bei dem sich das Nitrocat mehrere Male überschlug) wurden gut weggesteckt.

Der Motor hat den Wasserschaden scheinbar auch verkraftet und lief wieder ordentlich und ohne Probleme wie gewohnt. Das Flugverhalten ist (scheinbar durch die versetzte Karosserie) inzwischen auch ganz annehmbar, so dass ich endlich einmal halbwegs zufrieden diesen Bericht abschliessen kann.


UPDATE am 8.11.09
Es ist ja recht lange recht still geworden um mein liebes Nitrocat. Vielleicht haben es solche Spielzeuge so an sich, dass man sich strohfeuermässig eine Weile dafür begeistert, und es dann in einem Eck landet, so wie das bei Kindern mit Spielzeug ja auch gerne ist.

Dabei mag ich das Auto (nachdem die gröbsten Schwachstellen behoben sind) recht gern. Nur kann ich mich selten aufraffen, allein damit fahren zu gehen, und meines Bruders Viper ist schon eine Weile (eine ziemlich lange Weile) kaputt.

Wie das? Nun, zum einen kam es (nachdem sein Auto in punkto Qualität lange die Nase vorn zu haben schien) immer häufiger dazu, dass der Motor überhitzte; das liess sich allerdings mit einem anderen Treibstoff halbwegs beheben. Zum anderen aber geschah es eines schönen Tages, dass eines der Kunststoff-Antriebszahnräder komplett, hm, zahnlos geworden war. Es wurden - sehr teure - Ersatzzahnräder besorgt, diese jedoch warten nun schon viele Monate darauf, eingebaut zu werden. Ich hoffe, dass das eines Tages doch noch geschieht und werde wohl in dieser Hinsicht weiterhin drängelig aufs Bruderherz einwirken.

Als weitere Ausrede Begründung, warum die lieben Autos nicht mehr soviel fahren dürfen, mag folgendes gelten: Die Zufahrtsstrasse zu der Sandgrube, die relativ schnell erreichbar und immer ein guter Platz zum fahren war, wurde gesperrt. Kein Verboten-Schild, das zu übersehen man ja vielleicht sich durchringen könnte, sondern handfeste Barrikaden in Form von aufgetürmten Sandhaufen versperren die Zufahrt. Man könnte nun einwenden, dass es doch sicher andere gute Plätze zum fahren geben muss, und da stimme ich auch zu. Nur ward mangels Motivation ein solcher Platz bisher nicht gefunden. Und für heuer ist die Nitrocat Saison nun doch vorbei.

Das Nitrocat hatte heuer übrigens einen (reichlich kurzen) Auftritt: Nach 10 Minuten Fahrzeit löste sich ein Rad und ein kleines Stiftchen (die ganz oben erwähnten Achsstifte) ging verloren. Ersatz dafür ist aber inzwischen längst besorgt, es fehlt also eigentlich nicht viel, um das Nitrocat wieder startklar zu machen.


[1 Kommentare]

Headshot037 (Gast) schrieb am 25. Oktober 2007 um 13:29
cool hört sich ja ganz nett an, das ding=) freut mich! viel spaß damit!

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