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wie es losgeht
von Plapperkatze am 20.Januar 2006 um 18:11
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bcc32 - Die Commandlinetools

Die Borland C++ Command Line Tools enthalten alles, was man benötigt, um in die Windows-Programmierung einzusteigen. Das Paket ist Freeware und sollte unter "Compiler 5.5 (win)" auf http://www.borland.com/downloads/download_cbuilder.html zu finden sein.
Mit "bcc32" finden sich auf Google viele Tutorials, die sich der Installation und den ersten Schritten mit diesem Compiler beschäftigen. Leider selten auf deutsch, vielleicht nutzt das Tutorial wenigstens ein paar unter euch.
Also ladet runter und entpackt alles in einen Ordner eurer Wahl. "C:\Dokumente und Einstellungen" klappt beispielsweise nicht, wohl wegen den Leerzeichen. Ich habe eine kleine Partition J: erstellt (1GB), auf der ich den Compiler eingerichtet habe.
Wenn ihr alles entpackt habt, sollte euer Verzeichnis (bei mir ist es J:\bcc32) so aussehen:
Bin
Examples
Help
Include
Lib
In Bin befinden sich der Compiler, der Linker (als Executables) und viele andere nützliche Dinge. Ausserdem wichtig sind Lib (die Standard-Bibliotheken) und Include (die Header zu den Standard-Bibliotheken).
Examples und Help enthalten verschiedene Beispielprogramme und englische Hilfedateien.

Test der Commandlinetools

Schreibt in eine Text-Datei (also mit dem Editor oder sowas) folgende Zeilen:
#include <stdio.h>

int main(void)
{
 printf("mein erstes programm mit bcc32");
 return 0;
}
Speichert das in eurem bcc Ordner als "hello.c". Wenn ihr nun eine Kommandozeile öffnet (Start->Ausführen->cmd) müsst ihr erst in das bcc Verzeichnis wechseln. Bei mir geht das mit einem "J:" (Laufwerk wechseln) und "cd bcc32" (in das Verzeichnis bcc32 wechseln). Nun compiliert ihr den Quellcode mit folgendem Befehl:
bcc32 -If:J:\bcc32\include -Lf:J:\bcc32\Lib hello.c
Der Compiler wird aufgerufen, erhält den Pfad zu den Libraries und Includes, und bekommt den Namen unserer Quelldatei. Daraufhin versucht er, eine Objektdatei mit dem Einsprungspunkt main() zu erstellen und startet dann den Linker (ilink32) um das Konsolenprogramm zu erzeugen.

Man kann sich die Verzeichnisangaben ersparen, indem man im bin-Ordner des Compilers eine bcc32.cfg erzeugt oder überschreibt. Diese sollte ein
-I"J:\bcc32\include"
-L"J:\bcc32\lib"
enthalten, also die kompletten Pfade zu lib und include (eure sind wahrscheinlich anders).
Weiterhin muss man noch eine ilink32.cfg anlegen/anpassen, diese enthält bei mir nochmals das Verzeichnis der Libraries.
-L"J:\bcc32\lib"

Ich werde in den kommenden Tutorials annehmen, dass ihr eine bcc32.cfg und eine ilink32.cfg erstellt habt und die Compileranweisung -If:J:\bcc32\include -Lf:J:\bcc32\Lib nicht mehr verwenden.

Parameter

Ich habe die Kommandozeilenparameter von Compiler, Binder und  Linker einmal ausgeben lassen:



sie sahen sich die hieroglyphen
auf die schnelle an
und sagten dann bestürzt und verwirrt nur
"also guter mann!"
"das ist brandmark des teufels"
"schändliche zeilen"
"und wir tun davon leider gar nix peilen!" ^^

grüße, die plapperkatz

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